Stromtanken im Achterpack

Acht neue Ladepunkte im Amtsgebiet Arensharde – Infrastruktur als Beitrag zur Lebensqualität – mehr als 120 Stationen durch gute Zusammenarbeit von Kommunen und Stadtwerken Husum

HUSUM. Immer mehr Deutsche sind elektrisch mobil: Im vergangenen Jahr wurden bereits 44 Prozent mehr E-Pkw zugelassen als im Vorjahr. Damit wächst auch der Bedarf an Ladestationen. Für Schleswig-Holstein baut die Stadtwerke Husum GmbH (Stadtwerke Husum) seit 2016 die Inf-rastruktur von E-Ladesäulen intensiv aus. Am Dienstag (8. Oktober) haben die Bürgermeister der Gemeinden Silberstedt und Treia, Peter Johannsen und Raoul Pählich zusammen mit Projektpart-nern und den Stadtwerken acht weitere Ladepunkte im Gebiet des Amts Arensharde eingeweiht. „Die Verbreitung der E-Mobilität steht und fällt mit der Verfügbarkeit von Ladesäulen“, sagte Kilian Wielgosch, Projektleiter der Stadtwerke Husum vor der neu eingeweihten Ladesäule in Silberstedt. Hier ist der lokale Energiedienstleister auf einem guten Weg, bereits mehr als 120 Ladesäulen sind auf Betreiben der Stadtwerke hin in der Region installiert worden. Die Stadtwerke selbst betreiben außerdem knapp 80 Ladepunkte. An allen Stationen tanken E-Mobilisten 100 Prozent Ökostrom, denn E-Autos sind so sauber wie der Strom, mit dem sie fahren. In Silberstedt stehen insgesamt sechs Ladepunkte an folgenden Orten bereit: an der Hauptstraße 41, vor der Polizeistation und am neuen Ärztehaus (An’t Dokterhuss 3); in Treia gibt es auf dem HBK-Parkplatz in der Treenestraße ebenfalls eine Station mit zwei Ladepunkten.

Schulterschluss für Lebensqualität
„Elektromobilität hilft nicht nur dem Klimaschutz, sondern verbessert auch die Luftqualität und re-duziert den Geräuschpegel im Straßenverkehr“, sagte Raoul Pählich. „Das wiederum steigert die Attraktivität unserer Region als Urlaubs- und auch als Wohnregion“, stimmte Johann Nissen sei-nem Amtskollegen zu. Elektroautos werden durch die engmaschige Infrastruktur von Ladesäulen der Stadtwerke alltagstauglich und das Laden immer komfortabler. „Wir nehmen eine Vorreiterrolle in Sachen Energiewende und E-Mobilität ein, das ist auch durch die gute Zusammenarbeit mit den Kommunen in unserer Heimatregion möglich“, erklärte Kilian Wielgosch.
An den Ladestationen kostet die Kilowattstunde Ökostrom zurzeit 37 Cent, abgerechnet werden die Tankladungen direkt durch den Ladekartenanbieter The New Motion. Alle acht Ladepunkte ver-fügen über eine Leistung von 22 Kilowatt (kW) kW für Stecker des Typs 2, Hersteller ist NewMoti-on.

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Bildunterschrift: Ladestation vor dem Amtsgebäude in Silberstedt