Energie sparen

Sie wollen den Energieverbrauch in Ihrem Haushalt senken? Nichts leichter als das! Hier verraten wir Ihnen 30 einfache Tipps und Tricks.

Kochen und Backen

  • Stimmen Durchmesser von Topf- oder Pfannenboden mit der Herdplatte überein, wird die Wärme optimal übertragen? Sie verschenken 30 Prozent der eingesetzten Energie, wenn Sie einen Topf mit einem Durchmesser von 15 cm auf einer 18 cm großen Kochplatte erhitzen.
  • Nach dem Ankochen bei voller Leistung rechtzeitig auf die erforderliche Dauertemperatur zurückschalten.
  • Topfgucken kostet Energie: den Deckel so lange wie möglich auf dem Topf lassen.
  • Was für den Topfdeckel gilt, ist auch für die Backofentür recht: beim Backen, Braten und Grillen möglichst selten öffnen.
  • Backofen nur in Ausnahmefällen vorheizen.

 

Küchentricks

  • Kaffee kochen mit der Kaffeemaschine ist billiger. Wasser kochen auf dem Herd macht den Muntermacher um etwa 50 Prozent teurer.
  • Wer die Frühstückseier im Topf kocht, braucht 50 Prozent mehr Energie als der Nutzer eines elektrischen Eierkochers.

Spülen

  • Geschirrspüler immer voll beladen. Beim Strom- und Wasserverbrauch macht es keinen Unterschied, ob die Maschine halb oder voll beladen ist.
  • Kaltes oder warmes Vorspülen von Hand ist überflüssig.
  • Für weniger verschmutztes Geschirr reicht das Kurz- oder Sparprogramm aus. Ersparnis gegenüber dem Normalprogramm etwa 20 Prozent.

Waschen und Trocknen

  • Waschen Sie erst, wenn die Maschine voll ist. Das Fassungsvermögen bezieht sich auf Koch- und Buntwaschprogramme. Bei Feinwäsche 1,5 bis 2 kg pro Trommelfüllung.
  • Bevor Sie die gesamte Waschmaschinenfüllung in den Trockner geben, gut schleudern! Möglichst 1200, mindestens 800 Umdrehungen pro Minute.
  • Den richtigen Trocknungsgrad wählen! Wäsche, die nur bügelfeucht zu sein braucht, vorzeitig herausnehmen.
  • Säubern Sie nach jedem Trocknen den Luftfilter (Flusensieb). Sonst verlängern sich die Trocknungszeiten.

Kühlen und Gefrieren

  • Am wenigsten Strom brauchen Gefriergeräte in ungeheizten, gut belüfteten Räumen (z. B. Keller).
  • Halten Sie die Lüftungsgitter bei Stand- und Unterbaugeräten frei, damit die Abwärme rasch abgeführt wird.
  • Kühl- und Gefriergeräte nicht neben Herd oder Heizung stellen und vor Sonneneinstrahlung schützen.
  • Überprüfen Sie die Lagertemperaturen: Im Kühlschrank reichen 7°, im Gefriergerät minus 18°.
  • Bevor Sie in den Urlaub fahren, stellen Sie Ihren Kühlschrank auf die kleinste Stufe. Wenn Sie ihn ganz ausschalten, muss die Tür geöffnet bleiben, sonst droht Schimmelbildung.
  • Regelmäßiges Abtauen spart Geld und Energie.

Heizen und Lüften

  • Heizkörper müssen frei stehen, damit sie die ganze Wärme ungehindert an den Raum abgeben können.
  • Nachts die Temperatur absenken, den Raum aber nicht völlig auskühlen lassen.
  • Richtig lüften: Die Fenster kurze Zeit weit öffnen. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme hinaus, aber nur wenig Frischluft herein.

Duschen und Baden

  • Duschen statt baden: Für ein Vollbad (140 - 180 l) wird etwa dreimal soviel Energie benötigt wie für eine fünfminütige Dusche.
  • Tropfende Hähne sofort reparieren. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 l verschwendetes Wasser.

Richtige Beleuchtung

  • Eine Energiesparlampe mit 20 Watt Leistung liefert die gleiche Helligkeit wie eine herkömmliche "Glühbirne" mit 100 Watt. Verwenden Sie Energiesparlampen dort, wo sie mindestens zwei Stunden oder länger leuchten. Häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt die Lebensdauer.

Gute Unterhaltung

  • Alte Farbfernsehgeräte bei nächster Gelegenheit austauschen. Moderne "Glotzen" kommen mit etwa 80 Prozent weniger Strom aus.
  • Bei älteren Fernsehgeräten verbraucht die ständige Betriebsbereitschaft (Stand-by-Betrieb) pro Jahr etwa 150 Kilowattstunden Strom. Bei neueren Geräten ist es weit weniger.
  • Fernseher und Radio müssen nicht den ganzen Tag laufen. Ständige "Berieselung" kostet nur Geld und Nerven. Öfter mal abschalten!