WASSER WERTSCHÄTZEN

Energie für Neues

22. März 2021

Weltwassertag am 22. März – Stadtwerke Husum Netz rücken den natürlichen Kreislauf für hohe Qualität und Versorgungssicherheit in den Fokus

HUSUM. Was ist Wasser wert? Eine Frage, die sich nicht mit einer Zahl beantworten lässt. Denn es ist die Grundlage allen Lebens und ein unverzichtbares Gut. Gleichzeitig ist Wasser nur begrenzt verfügbar, es ist eine Ressource, die es zu schätzen und schützen gilt. In Husum und Mildstedt entnehmen rund 28.000 Kundinnen und Kunden jährlich etwa 1,8 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Leitungsnetz der Husum Netz GmbH (Husum Netz). Es ist Trinkwasser, unser wichtigstes Lebensmittel. „Dass dieses in ausreichender Menge zur Verfügung steht, ist Teil der Daseinsvorsorge, die wir als mehrheitlich kommunales Unternehmen verantworten“, sagt Norbert Jungjohann, Geschäftsführer der Husum Netz, anlässlich des Weltwassertags am 22. März mit dem Motto „Wasser wertschätzen“.

Wertvolles Gut
Das Husumer Trinkwasser-Reservoir, aus dem gefördert wird, liegt in Tiefen zwischen 80 und 125 Metern. Von den zwölf Förderbrunnen geht es vollautomatisch über ein Rohrsystem direkt ins Wasserwerk und in die Aufbereitung. Quarzkiesfilter entfernen dort natürliche Rückstände. „Wir investieren kontinuierlich in die Anlagentechnik. So laufen im Wasserwerk Förderung, Aufbereitung und Verteilung ins Trinkwassernetz automatisiert und berührungslos ab“, so Norbert Jungjohann weiter und fügt hinzu: „Mit regelmäßigen Untersuchungen sorgen wir dafür, dass das Trinkwasser immer höchste Qualität hat.“ Gefördert wird in Mildstedt bereits seit 1902 aus einem 25 Hektar großen Wasserschutzgebiet. Das kühle Nass wird anschließend im Wasserwerk im Rosendaler Weg zu Trinkwasser aufbereitet und über das 147 km lange Leitungsnetz verteilt. „Die tägliche Nutzung und Verfügbarkeit von Wasser ist für uns alle eine Selbstverständlichkeit geworden. Wir kümmern uns um die Wassergewinnung und ‑verteilung sowie um die stets einwandfreie Qualität“, stellt der Netze-Chef dar.

Wasserförderung im Modell und smartes Trinkwassernetz
„Die Herausforderungen des Klimawandels und die durch ihn ansteigenden Temperaturen werden bereits heute durch das veränderte Nutzerverhalten unserer Kunden sichtbar“, erläutert Norbert Jungjohann und fügt hinzu: „Die Abnahmemengen sind durch heiße Sommer nicht mehr so kontinuierlich. Deshalb ist unsere Versorgungsstrategie seit einigen Jahren deutlich flexibler als früher.“ Denn die Husum Netz hat ein Grundwassermodell entwickeln lassen, mit dem Aussagen über zukünftige Entwicklungen getroffen werden können. Sie passt ihre Fördermengen einzelner Brunnen einem empfohlenen Optimum an und trifft damit Entscheidungen für geeignete Standorte beim Bau neuer Brunnen. Auch der Eintrag von Düngemitteln oder Schadstoffen kann simuliert werden. Um das Netz in Echtzeit überwachen zu können, hat die Husum Netz bisher 25 Sensoren in den Rohrleitungen verbaut. In den nächsten fünf Jahren werden weitere hinzukommen.

Bildmaterial: Die Filterhalle im Wasserwerk Rosendal. (Foto: Husum Netz; zum Abdruck frei)

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Doris Hartung-Schach
Stadtwerke Husum GmbH
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