Was für Steckertypen gibt es bei einem E-Auto?

Energie für Neues

27. Oktober 2020

Stecker und E-Auto müssen zusammenpassen. Wir haben uns das einmal etwas genauer angeschaut!

Und was ist der Unterschied zwischen den ganzen Ladesäulen?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein E-Auto zuzulegen, wird über das Thema „Laden unterwegs“ oder „Laden an der eigenen Säule“ stolpern. Und spätestens dann wird es für viele Interessenten unübersichtlich. Denn die vielen Infos zu Ladesäulen, Steckertypen oder der Ladegeschwindigkeit sind für „Neulinge“ oft nur schwer zu durchschauen.

Wir haben uns daher einmal rangesetzt und die wichtigsten Infos für E-Auto-Interessenten zu Thema „Laden“ zusammengestellt.

Die Übersicht über die Ladesäulen

Grundsätzlich werden Elektro-Autos (oder Plug-in-Hybride) an einer Ladesäule mit Strom geladen. Ladesäulen gibt es im öffentlichen / gewerblichen Raum (hier findet ihr eine Übersicht für das Gebiet um Husum) oder für den privaten Bereich zuhause (z.B. in der eigenen Garage). Die Ladesäulen zuhause werden dann üblicherweise als „Wallbox“ bezeichnet, da sie, anders als die Säulen, i.d.R. an der Wand montiert werden.

Vielleicht ist euch auch schon einmal aufgefallen, dass es unterschiedliche Ladesäulen gibt, nämlich welche, bei der ihr ein eigenes Kabel mitbringen müsst (das habt ihr ja üblicherweise im Kofferraum) – oder solche Ladesäulen, an denen ein bzw. mehrere Kabel fest montiert sind.

Dann handelt es sich in der Regel um Gleichstrom-Ladesäulen mit hoher Ladeleistung (Schnelllader), bei der ein „dickeres“ Kabel gebraucht wird. Hier werden in der Regel auch 3 Stecker-Typen angeboten.

Die 3 gängigsten Stecker zum Autoladen

Der Typ 2 Stecker ist der Standard-Stecker, der bei den allermeisten E-Autos in unserer Region verwendet wird und lädt das Auto meist mit bis zu 22kw oder an Schnellladesäulen (dann fest installiert an der Säule) mit bis zu 44kw.

Der CCS Stecker (der Combined Charging System Stecker) ist aufgebaut wie der Typ 2 Stecker, hat aber noch 2 Leistungskontakte mehr. Das erlaubt eine Schnellladung mit bis zu 170kw. Je nach Fahrzeug ist in der Regel aber bei 50kw Schluss.

Aus dem asiatischen Fahrzeugmarkt hat sich noch ein dritter Stecker-Standard etabliert: Der ChAdeMo-Stecker. Hierbei handelt es sich um ein Schnell-Ladesystem „Charge de Move“ mit bis zu 100kw (bzw. realistisch üblich bis 50kw). Das Kabel ist ebenfalls fest montiert an öffentlichen Schnellladesäulen.

Zur Bezahlung an öffentlichen Säulen

Eine Regel gilt: Bevor ihr ladet, macht euch mit den Kosten vertraut, was leider nicht bei jedem Anbieter so klar ist. (Wenn ihr auf Nummer sicher gehen und dabei noch grün fahren wollt, wechselt gerne zu den Stadtwerken Husum. Wir haben transparente, günstige Preise und eine eigene gute Lade-Infrastruktur im Husumer Raum sowie eine Partnerschaft mit New Motion, so dass ihr an über 155.000 Ladestationen in ganz Europa laden könnt.)

Manche Ladesäulen sind kostenfrei, manche arbeiten mit einer Pauschale. Nicht immer liefert der Anbieter auch den günstigsten Tarif – hier müsst ihr euch wohl oder übel ein wenig vorinformieren.

In der Regel macht es Sinn, sich die gängigsten Apps für E-Ladesäulen aufs Handy zu spielen und dann zu schauen, welche Anbieter für Sie verkehrsgünstig liegen und dann deren Tarife zu vergleichen. In der Regel haben E-Autos auch ein Navi mit vermerkten Ladesäulen, so dass ihr zumindest immer die nächste Säule finden und anfahren könnt.

Wichtig: Ihr müsst an jeder öffentlichen Säule in Deutschland adhoc laden können: Das bedeutet, dass ihr z.B. via Kreditkarte ohne Kundenkonto laden könnt – allerdings nicht unbedingt immer zu einem fairen Tarif.