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Emissionshandel und Mineralölsteuer, Bundes-Immissionsschutzverordnung und Energieeinsparverordnung - dies alles sind nationale Umweltschutzmaßnahmen zur Erreichung der Ziele des Kyoto-Protokolls. Danach sollen im Jahr 2012 in Deutschland 21 Prozent weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre ausgestoßen werden als 1990. Alle sind eingebunden: Industrie und Energiewirtschaft ebenso wie Straßenverkehr, Gewerbe und Haushalte. Einfache Schritte für den Verbraucher wären, so der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), die Nutzung moderner Heiztechniken und der Wechsel der Heizenergie zu Erdgas.
Erdgas schont die Umwelt, denn bei seiner Verbrennung entsteht von allen fossilen Energieträgern am wenigsten Kohlendioxid. Und dies ist als Treibhausgas für die Erwärmung der Erdatmosphäre verantwortlich. 200 Gramm CO2 entstehen pro Kilowattstunde Erdgaseinsatz. Zum vergleich: Bei leichtem Heizöl sind es 260 Gramm, es folgen schweres Heizöl (280g), Steinkohle (330g) und Braunkohle (400g).

Dieser Vorteil von Erdgas lässt sich durch den Einsatz moderner Gerätetechnik noch verstärken. Eine Brennwertheizung beispielweise nutzt auch die in den Abgasen enthaltene Wärme - das bringt eine um bis zu elf Prozent höhere Energieeffizienz und verringert dadurch die Kohlendioxid-Emissionen. Die ökologische Ideallösung bei der Verwendung fossiler Energieträger und damit ein weiterer Schritt in Richtung Kyoto ist die Kopplung eines Erdgas-Brennwertgerätes mit Solarkollektoren.
Berlin, Juli 2004
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